Tobias arbeitet als Gleitschirm-Tandempilot. Ohne Schirm wäre diese Art von Fliegen nicht möglich. Man muss mit dem Schirm verbunden sein und beim Start dem Schirm vertrauen. Nach einem Start kann man oft stundenlang in der Luft bleiben, wenn man sich z.B. in thermisch aufsteigender Luft zentriert und so nach oben getragen wird.
Sehr ähnlich glauben wir, dass wahre Liebe von Gott kommt und dass es sich absolut lohnt, sich auf IHN als guter, liebender himmlischer Vater zu stützen und ihm zu vertrauen.
Wir glauben, dass Jesus Christus Gottes Sohn ist, dass ER ohne Sünde war und sich selbst am Kreuz für die Welt hingegeben hat, damit alle, die an IHN glauben Vergebung und Versöhnung erfahren können und ewiges Leben haben.
Wir haben die Liebe von Jesus Christus selbst erlebt und wollen sie weitergeben. Die Kinder sollen nicht nur versorgt werden, sondern erfahren: Ich bin geliebt. Ich bin wertvoll. Ich bin nicht vergessen. Gott liebt mich. Ich habe einen mich liebenden Vater, selbst wenn mich meine Eltern verstossen haben. Gott hat einen wunderbaren Plan mit meinem Leben.
Der heilige Geist wurde uns gegeben als Tröster und als ermutigende Kraft, die uns durch den Alltag leiten und begleiten will. Wir wollen uns auf diesen Gott und diese Liebe von oben konzentrieren, die uns und unsere Kinder unabhängig von Umständen befähigt, die eigene Welt und jene anderer zu verändern.

Nein. Wir adoptieren keine Kinder.
Wir helfen, lieben und unterstützen sie, als wären sie unsere eigenen Kinder. Unser Ziel ist kein riesiges Waisenhaus, sondern ein möglichst familiäres Umfeld mit kleineren Wohneinheiten und Bezugspersonen.
Wo möglich, streben wir die Reintegration in die leibliche Familie an und wollen auch bestehende Elternteile der Kinder unterstützen.

Die Gründe sind vielfältig:
Viele Kinder sind nicht Vollwaisen. Oft haben sie noch einen Elternteil, aber die familiäre Situation ist so schwierig, dass sie auf der Strasse landen.

In Burundi spielen Familienname, Erbe und traditionelle Rollenbilder eine grosse Rolle. Besonders Jungs können in neuen Familienkonstellationen als Belastung oder Bedrohung gesehen werden, etwa wenn eine verwitwete oder geschiedene Mutter neu heiratet.
Mädchen werden häufiger im Haushalt gebraucht oder finden schneller eine andere Bleibe. Das heisst nicht, dass Mädchen weniger gefährdet sind – aber die sichtbaren Strassenkinder, die uns begegnen, sind oft Jungs.

Ja, grundsätzlich gerne. Am besten nimmst du vorher Kontakt mit uns auf, damit wir gemeinsam prüfen können, wann ein Besuch sinnvoll ist, wie du dich vorbereiten kannst und wie wir dich allenfalls begleiten können. Burundi ist kein typisches Reiseland. Für Safari reist man eher nach Kenia, Ruanda oder Tansania, was allerdings von Burundi aus mit dem Flugzeug einfach ist. Gerne sende ich dir unseren persönlichen Reiseführer zu.

Burundi ist ein wunderschönes Land, aber auch eines der ärmsten Länder der Welt. Es gibt Armut, Benzinknappheit und teilweise schwierige Strassenverhältnisse.
Für Reisen ausserhalb der Hauptstrassen ist ein 4×4-Fahrzeug mit genügend Bodenfreiheit empfehlenswert. Gerne darfst du unseren persönlichen Reiseführer mit vielen Informationen und Tipps anfordern.
Gelegenheiten machen auch hier Diebe.
Mit Raubüberfällen ist nicht zu rechnen.
Es braucht eine Gelbfieberimpfung die lebenslangen Schutz bietet und für viele Länder gefordert wird.
Es ist ein Land mit Malariavorkommen. www.Tropeninstititut.de gibt gute Informationen dazu.
Es braucht bestimmt etwas mehr Abenteurbereitschaft als eine Reise in Europa.
Das Leben ist tödlich- auch in der Schweiz. Und die Horizonterweiterung und mögliche Veränderung in deinem Leben sind ein Besuch in Burundi evt. mehr wert wie das vermeintlich sichere zu Hause bleiben… 😉

Wir verteilen nicht einfach Geld. Wir setzen Mittel gezielt für Nahrung, Material, Infrastruktur und konkrete Hilfe ein. Wir arbeiten mit lokalen Mitarbeitenden zusammen, welche die lokalen Preise kennen und prüfen Ausgaben kritisch und wollen als Verein transparent Rechenschaft geben.
Geld ist eine der grossen Versuchungen der Menschheit- deshalb lesen wir in der Bibel äusserst viel über den Umgang mit Geld.
Wir sehen Geld als eine Leihgabe Gottes und sollen verantwortungsvoll damit umgehen, was uns anvertraut wurde.
Wir wollen sehen, dass unser Geld dem Reich Gottes dient.
Geld ist wie Mist. Wenn alles auf einem Haufen bleibt, stinkt es. Wenn wir es aber gut verteilen, bringt es viel Frucht.
Wir müssen immer wieder gut hinsehen. Burundi ist eines der ärmsten Länder der Welt.
4/5 der Bevölkerung gilt als arm. Da ist es naheliegend, dass Geld gerne unterschlagen wird und für Geld schnellere Prozesse geboten werden. Jede kritische Frage werden wir deshalb auch als Verein gerne beantworten und uns dabei immer wieder prüfen.

Ja. Wer vertiefte Informationen zur Situation von Strassenkindern in Burundi, Ngozi, Armut, Drogenkonsum, Familienstrukturen und Lösungsansätzen möchte, kann gerne ein ausführlicheres PDF erhalten.
Auch teilen wir in einem persönlichen WhatsApp-Chat persönliche Informationen und Bilder für Interessierte und für konkretes Gebet. Auch dafür gerne melden.

Aktuell noch nicht. Der Verein ist als Nonprofit-Organisation registriert. Eine Steuerbefreiung beziehungsweise Zusammenarbeit mit geeigneten Partnern wird angestrebt.

Spenden werden für die Kinder und den Aufbau der Arbeit eingesetzt:
Ziel ist, die Arbeit nachhaltig aufzubauen und teilweise selbsttragend zu machen.
Du unterstützt mit deiner Spende nicht das Gründerehepaar und auch keinen Verwaltungsapparat.

Du erhältst keinen materiellen Gegenwert, aber du darfst wissen: Deine Unterstützung verändert konkrete Kinderleben.
Aus Schutzgründen stellen wir nicht alle Fotos und Geschichten öffentlich online. Wer uns persönlich kontaktiert, kann aber mehr Einblick erhalten. Wir teilen regelmässig Videos in einem Informations-Whatsapp-Chat.
